Binance wiederholt Auszahlungen – DeFi-Hack betrifft mehrere Websites
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MargixDE -
1. November 2026 um 12:40 -
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Der letzte Mittwoch war für die Krypto-Community ein Tag des Schocks: Binance ➡️, die weltweit größte Börse, sah sich einem Angriff ausgesetzt, bei dem rund 6,3 Mrd $ an Kryptowährungen gestohlen wurden. Drei Tage später können Kunden erstmals Bitcoin ➡️ abheben – ein Schritt, der Hoffnung spendet, aber auch Unsicherheit birgt. Gleichzeitig haben Hacker mehrere DeFi-Websites gekapert und Wallets geleert, was die Schwachstellen in der dezentralen Finanzlandschaft erneut in den Fokus rückt.
Binance startet Auszahlungen wieder
Nach dem Angriff hat Binance die Auszahlungen vorübergehend gestoppt. Heute kann man wieder Bitcoin abheben. Weitere Kryptowährungen werden schrittweise freigegeben, je nach Nachfrage der Nutzer. Binance betont, dass der Zugang zu den Geldern für sie Priorität hat und dass sie die finanziellen Folgen des Hacks aus eigenen Mitteln decken.
Binance hat bereits rund 95 % der gestohlenen Vermögenswerte aus eigenen Mitteln ersetzt. Bitcoin, Ethereum ➡️, USDT, BNB ➡️, Solana ➡️, USDC und XRP ➡️ sind wieder vollständig gedeckt. Die noch fehlenden Kryptowährungen sollen über Markt- und außerbörsliche Geschäfte beschafft werden. Ein ausführlicher Bericht über den Angriff wird nach Abschluss der Untersuchung veröffentlicht.
DeFi-Hack: Websites gekapert, Wallets geleert
Mehrere DeFi-Projekte – darunter Flap, Kintsu, Pickle Finance und Origami Finance – wurden von Hackern kompromittiert. Der Domain-Anbieter Name.com bestätigte unbefugte Zugriffe auf 15 Kundendomains, die auf manipulierte Seiten umgeleitet wurden. Alle betroffenen Domains wurden inzwischen wiederhergestellt.
Auf den manipulierten Websites kam der Step Drainer zum Einsatz. Diese Schadsoftware zwingt Nutzer, Transaktionen zu genehmigen, wodurch Kryptowährungen abgezogen werden können. Die eigentlichen Smart Contracts der betroffenen Protokolle wurden laut den Projekten nicht kompromittiert. Insgesamt konnten rund 138.000 $ an gestohlenen Kryptowährungen auf drei Wallets zurückverfolgt werden.
Die Zeitleiste
- Donnerstag (24.02.24): Binance wird von Hackern angegriffen, 6,3 Mrd $ gestohlen.
- Freitag (25.02.24): Binance stoppt Auszahlungen.
- Montag (28.02.24): Binance startet Bitcoin-Auszahlungen.
- Dienstag (29.02.24): DeFi-Hack: Websites von Flap, Kintsu, Pickle Finance und Origami Finance kompromittiert.
- Mittwoch (01.03.24): Alle betroffenen Domains wurden wiederhergestellt.
Was du jetzt wissen solltest
- Binance deckt die Verluste aus eigenen Mitteln ab.
- Auszahlungen starten schrittweise, beginnend mit Bitcoin.
- DeFi-Hack nutzte die Step Drainer-Software, Smart Contracts blieben unberührt.
- Rund 138.000 $ wurden auf drei Wallets gestohlen.
Unsere Einschätzung
Die Wiederaufnahme der Auszahlungen zeigt, dass Binance die Kontrolle über die Situation zurückgewinnt. Dennoch bleibt die Frage offen, wie sicher die Kundengelder langfristig sind. Der DeFi-Hack verdeutlicht, dass selbst etablierte Projekte anfällig für Phishing- und Malware-Angriffe sind. Für Anleger bedeutet das: Prüfe immer, ob deine Wallets wirklich mit den offiziellen Smart Contracts verbunden sind, und nutze zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen wie Hardware‑Wallets und Zwei‑Faktor‑Authentifizierung.
Wie seht ihr das? Schreibt es gerne in den Kommentaren – wir freuen uns auf eure Meinung.
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Stand: 01.11.2026. Quellen: BTC-ECHO. Dieser Artikel ist keine Anlageberatung.
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Skala: 0–24 Extreme Angst · 25–44 Angst · 45–55 Neutral · 56–75 Gier · 76–100 Extreme Gier
Quellen: Krypto – Crypto Fear & Greed Index von alternative.me; US-Aktien und DAX – eigene Berechnung (Margix) aus Yahoo-Finance-Daten. Keine Anlageberatung.
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