Ripple friert RLUSD ein, XRP bleibt frei – was bedeutet das?
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MargixDE -
3. November 2026 um 05:50 -
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Der Binance ➡️‑Hack hat die Krypto‑Community erneut an die Grenzen der Sicherheit erinnert. Während die Angreifer 233,46 Millionen XRP ➡️ und 88,5 Millionen RLUSD erbeuteten, konnte Ripple nur den Stablecoin einfrieren – die native Währung blieb frei. Warum ist das so? Und was bedeutet das für Nutzer und Börsen?
Hintergrund des Angriffs
Am 29. Oktober 2026 gelang es den Tätern, innerhalb von vier Minuten rund 233 Mio. XRP sowie 88,5 Mio. RLUSD aus Binance‑Wallets zu stehlen. Die Angriffe erfolgten auf mehreren Konten gleichzeitig, sodass die Transaktionen schnell und unauffällig abliefen.
Die Zeitleiste
- 20:05‑20:09 UTC: 233 Mio. XRP wandern aus fünf Binance‑Wallets ab.
- 22:01 UTC: Ripple friert 40,5 Mio. RLUSD ein, die den Angreifern zugeordnet sind.
Warum RLUSD einfrierbar, XRP nicht
RLUSD wird von einer Ripple‑Tochter emittiert und besitzt Funktionen, die einzelne Adressen sperren lassen. Das ist bei regulierten Stablecoins üblich. Ripple kann daher gezielt die Konten blockieren, die die gestohlenen Token halten.
XRP hingegen ist die native Währung des XRP Ledger und hat keinen Herausgeber, der Sperren auslösen kann. Das Netzwerk selbst erlaubt keine Rückgängigmachung von Transaktionen. Börsen können gestohlene XRP nur einfrieren, wenn die Tokens auf ihren Konten landen.
Reaktionen und Konsequenzen
Binance bezifferte die eingefrorenen Mittel zuletzt auf rund drei Milliarden US-Dollar. Neben Ripple beteiligten sich auch Tether und Circle. Eine Rückgabe an die Börse oder an die Kunden ist jedoch noch nicht gesichert.
Was du jetzt wissen solltest
- RLUSD kann von Ripple kontrolliert werden: Die 40,5 Mio. eingefrorenen Token bleiben gesperrt.
- XRP bleibt ungesperrt: Nutzer müssen ihre Tokens selbst schützen.
- 48 Mio. RLUSD waren bereits auf DEXs: Diese konnten nicht eingefroren werden.
- Binance‑Sicherheit: Die Börse war insgesamt von drei Milliarden US‑Dollar betroffen, aber Rückzahlungen sind noch ausstehend.
Unsere Einschätzung
Die Fähigkeit von Ripple, RLUSD einzufrieren, zeigt, dass regulierte Stablecoins mehr Kontrolle bieten als native Coins. Für Anleger bedeutet das ein geringeres Risiko bei Verlusten, allerdings bleibt die Sicherheit von XRP stark von den eigenen Wallets und Börsen abhängig. Der Hack unterstreicht die Notwendigkeit, Tokens in sicheren, nicht zentralisierten Konten zu halten.
Wie seht ihr das? Schreibt es gerne in den Kommentaren und diskutiert mit der Community.
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Stand: 03.11.2026. Quellen: BTC-ECHO. Dieser Artikel ist keine Anlageberatung.
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Quellen: Krypto – Crypto Fear & Greed Index von alternative.me; US-Aktien und DAX – eigene Berechnung (Margix) aus Yahoo-Finance-Daten. Keine Anlageberatung.