Binance-Hack: Nordkorea bestreitet Beteiligung, USA im Fokus
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MargixDE -
3. November 2026 um 09:25 -
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Der weltgrößte Krypto‑Exchange Binance ➡️ wurde am 3. November von einer Gruppe von Hackern überfallen, die rund 6,3 Mrd. USD an Kryptowährungen stahlen. Kurz darauf veröffentlichte die nordkoreanische Schwester des Führers Kim Jong‑un, Kim Yo‑jong, eine Stellungnahme, in der sie die Beteiligung ihres Landes an dem Angriff strikt bestreitet und die USA verdächtigt.
Hintergründe
Der Angriff erfolgte laut den Ermittlungen des FBI, das die nordkoreanische Hackergruppe TraderTraitor als Hauptverantwortlichen identifiziert hat. Die Analyse von TRM Labs zeigte Hinweise auf die Vorbereitung des Angriffs, die Finanzierung von Angreifer‑Wallets über Tornado Cash und die koordinierte Ausführung mittels vorbereiteter Transaktionssignaturen. Auch Chainalysis und der On‑Chain‑Ermittler ZachXBT sehen Verbindungen zu nordkoreanischen Hackern.
Zahlen
Die gestohlenen Mittel betrugen 6,3 Mrd. USD. Der Angriff wurde im Rahmen der Kontinuität von Cyberangriffen auf Börsen wie dem Bybit‑Hack im Februar 2025, bei dem 1,5 Mrd. USD entwendet wurden, durchgeführt.
Reaktionen
Kim Yo‑jong bezeichnete die Anschuldigungen des FBI als „absurde Rhetorik“ und kritisierte die Darstellung der USA, Nordkorea als Cyberkriminalitätsstaat darzustellen. Sie stellte die Rolle der Vereinigten Staaten infrage und forderte eine sorgfältige Untersuchung der Empfänger der gestohlenen Kryptowährungen. Die US‑Behörden haben wiederholt versucht, Nordkorea mit internationalen Cyberangriffen in Verbindung zu bringen.
Einordnung
Die Kontroverse um die Beteiligung von Nordkorea und die Verdächtigung der USA unterstreicht die Komplexität von Cyberangriffen im Kryptobereich. Die Ermittlungen zeigen, dass die Angreifer über ein Netzwerk von Wallets und Mixern wie Tornado Cash agierten, was die Spurensuche erschwert. Gleichzeitig bleibt die Frage offen, wer letztlich die gestohlenen Mittel kontrolliert.
Unsere Einschätzung
Der Binance‑Hack verdeutlicht die Gefahren, die mit der zentralisierten Verwahrung von Kryptowährungen verbunden sind. Während die Ermittlungen noch andauern, bleibt die Beteiligung von staatlichen Akteuren unklar. Für Nutzer bedeutet dies, dass dezentrale und selbstverwahrte Lösungen weiterhin als sicherer gelten. Gleichzeitig sollten Börsen ihre Sicherheitsarchitektur weiter verstärken, um ähnliche Angriffe zu verhindern.
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Stand: 03.11.2026. Quellen: BTC-ECHO. Dieser Artikel ist keine Anlageberatung.
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