Ferrari: Gewinnboom trotz geringerer Auslieferungen – Auftragsbuch bis 2028 voll
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MargixDE -
3. November 2026 um 18:35 -
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Ferrari ➡️ hat im dritten Quartal erneut die Erwartungen von Analysten übertroffen. Trotz einer leichten Rückgang der ausgelieferten Fahrzeuge stieg der Umsatz um 7 % auf 1,90 Mrd. Euro, das operative Ergebnis (EBIT) um 12 % auf 563 Mrd. Euro. Der Gewinn je Aktie erreichte 2,44 Euro, und die operative Marge verbesserte sich auf 29,7 %. Der italienische Sportwagenhersteller hat damit ein Auftragsbuch, das bis 2028 reicht – ein deutliches Signal für die anhaltende Nachfrage nach exklusiven Modellen.
Hintergründe
Ferrari liefert im dritten Quartal 3.368 Fahrzeuge, 33 weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang ist zwar vorhanden, doch die Gewinne steigen deutlich. Das liegt vor allem an hochpreisigen Sondermodellen wie dem 799‑Exemplar‑limitierte Supersportwagen F80, der rund 3,6 Mio. Euro kostet, sowie an teuren Sonderausstattungen in der 296‑Speciale-Familie.
Die hohe Nachfrage nach personalisierten Fahrzeugen treibt die Margen weiter an. Zudem profitieren die Zahlen von geringeren Produktionskosten und einer effizienten Lieferkette, die die Kosten senkt, während die Preise hoch bleiben.
Zahlen im Detail
Im dritten Quartal erzielte Ferrari einen Umsatz von 1,90 Mrd. Euro, ein Plus von 7 % gegenüber dem Vorjahr. Das operative Ergebnis (EBIT) lag bei 563 Mrd. Euro, ein Anstieg von 12 %. Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg auf 2,44 Euro. Die operative Marge verbesserte sich auf 29,7 %, die EBITDA-Marge erreichte 39,7 %. Der bereinigte EBITDA war 753 Mrd. Euro, ein Plus von 12 % gegenüber den Erwartungen von 739 Mrd. Euro.
Der industrielle freie Cashflow sprang um 43 % auf 567 Mrd. Euro. Für das Gesamtjahr prognostiziert Ferrari nun einen Umsatz von rund 7,65 Mrd. Euro und ein bereinigtes EBIT von mindestens 2,29 Mrd. Euro. Die EBIT-Marge wird auf mindestens 29,8 % angehoben, und das bereinigte EBITDA soll mindestens 3 Mrd. Euro betragen. Der Gewinn je Aktie soll mindestens 9,85 Euro erreichen.
Reaktionen des Managements
CEO Benedetto Vigna betont, dass Ferrari weiterhin auf Wachstumskurs bleibt. Die Nachfrage nach personalisierten Fahrzeugen übertrifft die bisherigen Erwartungen, und das Unternehmen profitiert von geringeren Wagnissen. Vigna sieht die Vollauslastung der Produktionskapazitäten als Chance, die Profitabilität weiter zu steigern.
Die Prognoseanhebung spiegelt das Vertrauen des Managements in die anhaltende Nachfrage und die Fähigkeit, die Produktion effizient zu steuern. Der Fokus liegt auf der Optimierung der Lieferkette und der Einführung neuer Modelle, die den Luxussegment weiter stärken.
Unsere Einschätzung
Ferrari zeigt, dass ein starkes Markenimage und exklusive Produkte in der Lage sind, trotz kleinerer Auslieferungen hohe Margen zu erzielen. Die Vollauslastung bis 2028 signalisiert stabile Nachfrage, allerdings bleibt die Abhängigkeit von einem kleinen, wohlhabenden Kundenstamm ein Risiko. Preisstabilität und Produktionsflexibilität sind entscheidend, um weiterhin profitabel zu bleiben.
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Stand: 03.11.2026. Quellen: wallstreet-online. Dieser Artikel ist keine Anlageberatung.
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Quellen: Krypto – Crypto Fear & Greed Index von alternative.me; US-Aktien und DAX – eigene Berechnung (Margix) aus Yahoo-Finance-Daten. Keine Anlageberatung.
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