Frankreich plant Meldepflicht für Krypto-Wallets ab 100.000 Euro
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MargixDE -
5. November 2026 um 04:45 -
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Frankreich plant ab 2027 eine neue Meldepflicht für Krypto‑Anleger, die ihre Vermögenswerte außerhalb zentralisierter Handelsplattformen verwahren. Der Änderungsantrag, der am 3. November von 150 Abgeordneten unterstützt und von 44 abgelehnt wurde, sieht vor, dass selbstverwaltete Wallets mit einem Gesamtwert von mindestens 100.000 Euro gemeldet werden müssen. Hardware‑Wallets wie Ledger ➡️ und Software‑Wallets wie MetaMask ➡️ sind damit ebenfalls betroffen.
Hintergrund der Regelung
Die Gesetzgeber wollen schwer erfassbare Krypto‑Vermögen für die Finanzbehörden transparenter machen. Als Bewertungsgrundlage dient der Gesamtwert der Kryptowährungen zum 31. Dezember des jeweiligen Steuerjahres. Wer die Meldepflicht nicht erfüllt, droht eine Geldstrafe von bis zu 10.000 Euro.
Zahlen aus 2021
Im Jahr 2021 erreichten realisierte Krypto‑Gewinne rund 3,5 Milliarden Euro, während lediglich Vermögenswerte im Umfang von 400 Millionen Euro gemeldet wurden. Diese Diskrepanz motiviert die französische Regierung, die Transparenz zu erhöhen.
Reaktionen und weitere Vorschläge
Der Änderungsantrag ist Teil des Haushaltsentwurfs für 2027. Die Nationalversammlung muss die erste Lesung bis zum 17. November abschließen, bevor der Senat am 20. November mit den Beratungen beginnt. Neben der Meldepflicht wurden weitere Vorschläge zur Besteuerung von Kryptowährungen diskutiert, die jedoch bislang keine Mehrheit gefunden haben.
Die Zeitleiste
- 3. November 2026: Änderungsantrag zur Meldepflicht verabschiedet.
- 17. November 2026: Abschluss der ersten Lesung in der Nationalversammlung.
- 20. November 2026: Senat beginnt Beratungen.
Was du jetzt wissen solltest
- Ab 2027 musst du Krypto‑Wallets mit 100.000 Euro oder mehr melden.
- Hardware‑ und Software‑Wallets wie Ledger und MetaMask sind betroffen.
- Bewertung erfolgt zum 31. Dezember.
- Bei Nicht‑Meldung droht ein Bußgeld von bis zu 10.000 Euro.
Unsere Einschätzung
Die neue Meldepflicht erhöht die Transparenz und könnte die Steuererhebung verbessern. Gleichzeitig erhöht sie den administrativen Aufwand für private Anleger und könnte die Nutzung von Hardware‑Wallets einschränken. Die Wirksamkeit hängt davon ab, wie streng die Behörden die Einhaltung überwachen.
Wie seht ihr das? Schreibt es gerne in den Kommentaren.
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Stand: 05.11.2026. Quellen: BTC-ECHO. Dieser Artikel ist keine Anlageberatung.
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Skala: 0–24 Extreme Angst · 25–44 Angst · 45–55 Neutral · 56–75 Gier · 76–100 Extreme Gier
Quellen: Krypto – Crypto Fear & Greed Index von alternative.me; US-Aktien und DAX – eigene Berechnung (Margix) aus Yahoo-Finance-Daten. Keine Anlageberatung.
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