Bitcoin fällt unter 80.000 $: Was Anleger vor der Fed‑Sitzung wissen sollten
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MargixDE -
28. Oktober 2026 um 01:15 -
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Am 28. Oktober 2026 fiel der Bitcoin‑Preis erneut unter die psychologisch wichtige Marke von 80.000 US‑Dollar. Der Rückgang kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Finanzmärkte vor der zweitägigen Sitzung der US-Notenbank (Fed) am 27. und 28. Oktober stehen. Neben der geldpolitischen Unsicherheit belasten zudem massive ETF‑Abflüsse, Liquidationen und neue Sorgen um den KI‑Boom die Stimmung.
Marktüberblick: Bitcoin und der restliche Krypto‑Space
Bitcoin notierte am Montagmorgen bei 79.935 $, das entspricht einem Rückgang von 0,73 % zum Vortag und 3,34 % auf Wochenbasis. Auch Ethereum ➡️ fiel um 1,51 % auf 2.312 $, während XRP ➡️, Solana ➡️, Dogecoin, BNB ➡️ und weitere Altcoins Verluste verzeichneten. Der gesamte Kryptomarkt zeigt damit eine schwache Performance, die durch die Unsicherheit an den traditionellen Börsen verstärkt wird.
ETF‑Abflüsse und institutioneller Verkaufsdruck
In den letzten Handelstagen kam es zu Nettoabflüssen aus Bitcoin‑ETFs von rund 773,5 Millionen US‑Dollar. Am Montag kehrte das kurzzeitig um, mit Zuflüssen von etwa 110 Millionen US‑Dollar. Die Daten deuten darauf hin, dass institutionelle Anleger derzeit eher verkaufen als investieren – ein Faktor, der die Preisentwicklung zusätzlich belastet.
Liquidationen und gehebelte Positionen
Der Kursrückgang löste innerhalb von vier Stunden Liquidationen im Gesamtwert von 436 Millionen US‑Dollar aus. Gehebelte Positionen wurden zwangsweise geschlossen, was den Abwärtsdruck weiter verstärkte.
Einfluss der Fed‑Entscheidung
Die meisten Analysten erwarten, dass die Fed den Leitzins unverändert lässt. Entscheidend wird jedoch das Signal von Fed‑Mitglied Kevin Warsh in der Pressekonferenz sein. Ein Hinweis auf eine mögliche Zinserhöhung im Dezember könnte die Märkte stark belasten; ein stabiler Zins würde hingegen die Risikobereitschaft erhöhen und könnte Anleger zurück zu Bitcoin führen.
Zusammenhang mit dem KI‑Boom
Der KI‑Sektor steht ebenfalls im Fokus: Das Unternehmen Anthropic, hinter dem KI‑Modell Claude, plant einen Börsengang im November. Frühere Berichte sprachen von einer möglichen Kapitalaufnahme von bis zu 100 Milliarden US‑Dollar bei einer Bewertung von zwei Billionen US‑Dollar. Während spekuliert wird, ob dieser Börsengang Kapital aus Bitcoin abziehen könnte, zeigen die ersten Handelsaktivitäten auf der Krypto‑Börse Hyperliquid ➡️, dass der ANTH‑Kontrakt stark schwankte – ein Anstieg auf rund 1.980 $ und ein anschließender Verlust von etwa sechs Prozent innerhalb weniger Minuten.
Was du jetzt wissen solltest
- Preisniveau: Bitcoin liegt bei etwa 79.935 $, also knapp unter 80.000 $.
- ETF‑Flüsse: Nettoabflüsse von rund 773 Mio $ in den letzten Tagen, kurze Gegenbewegung mit 110 Mio $ Zufluss am Montag.
- Liquidationen: Gehebelte Positionen im Wert von 436 Mio $ wurden innerhalb von vier Stunden liquidiert.
- Fed‑Signal: Ein hawkiges Signal von Kevin Warsh könnte die Märkte weiter belasten; ein stabiler Zins könnte das Risiko‑Appetit wieder anregen.
- KI‑Einfluss: Der bevorstehende Anthropic‑IPO könnte Kapitalströme im Kryptobereich beeinflussen, ist aber bislang spekulativ.
Unsere Einschätzung
Der aktuelle Rückgang von Bitcoin unter 80.000 $ spiegelt die kombinierte Wirkung von Unsicherheit vor der Fed‑Entscheidung, institutionellen ETF‑Abflüssen und einer breiten Risikovermeidung im Technologiesektor wider. Sollte die Fed einen unveränderten Leitzins bestätigen und keine hawkigen Signale geben, könnte das Vertrauen in risikoreichere Anlagen wie Bitcoin zurückkehren und zu Nettozuflüssen in die ETFs führen. Umgekehrt würde ein Hinweis auf eine Zinserhöhung oder weitere hawkige Kommentare den Abwärtsdruck verstärken und weitere Liquidationen auslösen. Anleger sollten daher besonders die Aussagen von Kevin Warsh und die ETF‑Flüsse nach dem Fed‑Entscheid beobachten.
Wie seht ihr das? Welche Signale der Fed beeinflussen eure Krypto‑Strategie? Teilt eure Meinung gern in den Kommentaren.
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Stand: 28.10.2026. Quellen: BTC-ECHO, wallstreet-online. Dieser Artikel ist keine Anlageberatung.
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