Google startet Sicherheitssystem für Ethereum und Solana – Was bedeutet das?
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MargixDE -
28. Oktober 2026 um 23:35 -
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Google hat angekündigt, ein neues Sicherheitssystem namens Google Multi‑Party Compute (MPC) zu nutzen, um Banken und Finanzdienstleistern eine sichere Verwahrung von Kryptowährungen zu ermöglichen. Das System ist bereits bei Ethereum ➡️ und Solana ➡️ aktiv und soll ab Anfang 2027 für alle anderen Nutzer starten.
Was ist MPC und wie funktioniert es?
MPC teilt den kryptografischen Schlüssel in mehrere Teile auf, die an unterschiedlichen Orten gespeichert werden. Für die Freigabe einer Transaktion müssen mehrere dieser Teile zusammenwirken, ohne dass der vollständige Schlüssel an einer zentralen Stelle vorliegt. Dadurch wird das Risiko eines Einzeltiefen deutlich reduziert.

Relevanz für Ethereum und Solana
Da Google bereits die MPC‑Technologie auf Ethereum und Solana einsetzt, könnten weitere Finanzinstitute, die diese Netzwerke nutzen, von einer höheren Sicherheit profitieren. Die Transaktionsgebühren für die Nutzung der Chains bleiben bestehen, aber die erhöhte Vertrauenswürdigkeit könnte das Handelsvolumen ankurbeln.
Hackerzahlen 2025
Im Jahr 2025 wurden Kryptowährungen im Wert von mehr als 3,4 Mrd. $ gehackt, wovon 1,5 Mrd. $ auf die Krypto‑Börse Bybit entfielen. 43,8 % der gestohlenen Coins und Token resultierten aus kompromittierten privaten Schlüsseln.

Die Zeitleiste
- 2025: 3,4 Mrd. $ gehackte Krypto‑Assets, 1,5 Mrd. $ bei Bybit
- 2026: Google präsentiert MPC‑System, bereits bei Ethereum und Solana aktiv
- 2027 (Anfang): Kommerzielle Nutzung von MPC für alle Nutzer startet
Was du jetzt wissen solltest
- Google nutzt MPC bereits bei Ethereum und Solana.
- Die Technologie verteilt Schlüssel in mehrere Teile.
- Ab 2027 steht das System allen Nutzern zur Verfügung.
- Hackerangriffe 2025 betrafen vor allem private Schlüssel.
Unsere Einschätzung
Google bringt mit dem MPC‑System einen starken Sicherheitsfaktor in den Kryptomarkt. Für Ethereum und Solana bedeutet das potenziell mehr Vertrauen und ein höheres Handelsvolumen, wenn weitere Finanzinstitute die Technologie übernehmen. Gleichzeitig bleibt die Abhängigkeit von Google als zentralem Anbieter bestehen, was regulatorische Fragen aufwerfen könnte. Der Erfolg hängt davon ab, wie schnell Banken und Börsen die neue Lösung integrieren und ob die Transaktionsgebühren sich dadurch erhöhen.
Wie seht ihr das? Schreibt es gerne in die Kommentare und diskutiert mit.
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Stand: 28.10.2026. Quellen: BTC-ECHO. Dieser Artikel ist keine Anlageberatung.
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