Goldmarkt: 13 % Kursverlust – Anleger warnen vor weiterem Abwärtsschlag
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MargixDE -
29. Oktober 2026 um 00:45 -
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Gold hat seit dem August-Hoch 13 % verloren und die Psychologie der 4.000‑Dollar-Marke ist entscheidend. Viele Anleger hoffen auf eine schnelle Erholung, doch JPMorgan warnt vor einem erneuten Abwärtsschlag, wenn die Preise unter diese Schwelle fallen. Gleichzeitig sieht die Bank langfristig ein Aufwärtspotenzial bis 5.000 $.
Hintergründe
Der Goldpreis ist seit dem August 2023 um 13 % gefallen. Die 4.000‑Dollar-Marke, die rund 3.400 Euro entspricht, gilt als psychologisch wichtige Schwelle. Unterhalb dieser Marke fehlt laut JPMorgan technische Unterstützung.
Yuxuan Tang, Leiterin der Zins- und Devisenstrategie für Asien bei der JPMorgan Private Bank, betont, dass ein erneuter Kursrutsch besonders heftig ausfallen könnte.

Zahlen
Gold liegt aktuell bei rund 3.400 $. JPMorgan prognostiziert, dass der Preis bis Mitte 2027 4.500 $ erreichen könnte und bis Ende 2027 sogar 5.000 $ erreichen dürfte.
Die Renditen zehnjähriger US‑Staatsanleihen könnten bis Mitte nächsten Jahres von knapp über 5 % auf 5,25 % bis 5,50 % steigen, was Gold zusätzlich belasten würde.
Reaktionen
Bloomberg berichtet, dass JPMorgan weitere Zinserhöhungen der Fed im Dezember und im ersten Quartal 2027 erwartet. Diese Zinsanstiege würden die Anleiherenditen erhöhen und Gold unattraktiver machen.
Standard Chartered sieht die Gefahr nachlassender Unterstützung, sollte Gold die Marke von 3.886 $ nicht verteidigen können. Amundi ➡️ hingegen hält eine Erholung für wahrscheinlich.

Einordnung
Die aktuelle Marktlage ist von geringer Liquidität geprägt. Bereits kleinere Verkaufswellen könnten große Kursbewegungen auslösen. Die Anleger, die Gold während des allgemeinen Ausverkaufs abgestoßen haben, könnten nun Verluste in anderen Anlageklassen ausgleichen wollen.
Unsere Einschätzung
Gold bietet langfristig ein Aufwärtspotenzial, jedoch besteht ein hohes Risiko für weitere Abwärtsbewegungen, wenn die 4.000‑Dollar-Marke unterschritten wird. Anleger sollten die Zinsentwicklung und die Liquidität des Marktes im Blick behalten.
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Stand: 29.10.2026. Quellen: wallstreet-online. Dieser Artikel ist keine Anlageberatung.
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Quellen: Krypto – Crypto Fear & Greed Index von alternative.me; US-Aktien und DAX – eigene Berechnung (Margix) aus Yahoo-Finance-Daten. Keine Anlageberatung.