BTCPay Server gehackt: Angreifer leeren Bitcoin‑Wallets
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MargixDE -
2. November 2026 um 11:45 -
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Der Open‑Source‑Zahlungsdienst BTCPay Server hat seine Nutzer am Sonntag aufgefordert, ihre Server vorübergehend abzuschalten. Die Meldung kam, nachdem mutmaßliche Angreifer Hot Wallets aus älteren Versionen der Software ausgeraubt haben. Wie viele Händler betroffen sind und wie hoch die Verluste ausfallen, ist bislang unklar.
Hintergrund zu BTCPay Server
BTCPay Server ermöglicht Händlern, Bitcoin‑Zahlungen ohne zwischengeschaltete Zahlungsdienstleister entgegenzunehmen. Die Software läuft auf selbst betriebenen Servern und unterstützt Hot Wallets, die dauerhaft mit dem Internet verbunden sind. Dabei wird die Seed Phrase direkt auf dem Server gespeichert, sodass ausgehende Transaktionen automatisch signiert werden können. Sobald Angreifer Zugriff auf das System haben, können sie Bitcoin an eigene Adressen übertragen.
Die Zeitleiste
- 02.11.2026: BTCPay Server fordert Betreiber auf, ihre Instanzen abzuschalten.
- Rund 2 h später: Gründer Nicolas Dorier gibt an, dass die Diebstähle BTCPay‑Server-Versionen vor 2.4.2 betreffen.
- Unklar: Wie die Angreifer Administratorrechte erlangten, wird noch untersucht.
Zahlen und Fakten
BTCPay hat bereits im August eine Schwachstelle in Versionen vor 2.4.2 bestätigt, die es Angreifern ermöglichte, Zugangsdaten der Lightning‑Software LND auszulesen und Gelder zu entwenden. Mit Version 2.4.2 wurde die Sicherheitslücke geschlossen. Ob die aktuellen Vorfälle dieselbe Ursache haben, ist noch nicht geklärt.
Was du jetzt wissen solltest
- Schalte deine BTCPay‑Instanz ab, wenn du eine betreibst.
- Aktualisiere auf die neueste Version (2.4.7 oder höher).
- Prüfe, ob deine Hot Wallets auf älteren Versionen laufen.
- Halte dich an die Sicherheitswarnungen in der BTCPay‑Dokumentation.
- Informiere dich über weitere Updates des Projekts.
Unsere Einschätzung
Die Angriffe zeigen, dass selbst Open‑Source‑Projekte nicht immun gegen Sicherheitslücken sind. Die Tatsache, dass die Angreifer Administratorrechte erlangen konnten, deutet auf unzureichende Zugriffskontrollen hin. Während die Entwickler bereits auf die Schwachstelle hingewiesen haben und ein Update veröffentlicht wurde, bleibt die Situation unsicher, bis die Untersuchung abgeschlossen ist. Händler sollten daher vorsichtig sein und die empfohlenen Maßnahmen sofort umsetzen.
Wie seht ihr das? Schreibt es gerne in den Kommentaren und diskutiert mit uns.
Stand: 02.11.2026. Quellen: BTC-ECHO. Dieser Artikel ist keine Anlageberatung.
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Quellen: Krypto – Crypto Fear & Greed Index von alternative.me; US-Aktien und DAX – eigene Berechnung (Margix) aus Yahoo-Finance-Daten. Keine Anlageberatung.