Gold-ETFs erhalten kräftige Zuflüsse – Osisko und GoldMining melden neue Erfolge
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MargixDE -
27. Oktober 2026 um 19:20 -
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Nach Angaben des World Gold Council haben Anleger in der Woche bis zum 16. Oktober 2026 weltweit netto 13,9 t Gold in börsengehandelte Fonds (ETFs) eingezahlt. Der größte Teil kam aus Nordamerika (7,3 t), gefolgt von Asien (4,6 t) und Europa (2,1 t). Diese Zuflüsse zeigen, dass das Interesse an Gold‑ETFs trotz vorsichtiger Stimmung an den Terminmärkten wieder zunimmt.
Hintergrund: Gold‑ETFs im Aufschwung
Die Zahlen des World Gold Council verdeutlichen, dass Gold‑ETFs nach einer Phase von Abflüssen wieder starkes Kapital anziehen. Während spekulative Managed‑Money‑Konten an der US‑COMEX ihre Netto‑Long‑Positionen von 357,1 t auf 345,5 t reduzierten, bauten chinesische Investoren ihre bullische Haltung bereits zum dritten Mal in Folge aus.
Zentralbankkäufe als Gegenpol
Goldkäufe der Notenbanken bleiben ein wichtiger Stabilisator. Goldman Sachs ➡️ schätzt die Käufe im August 2026 auf 79 t – das Vierfache des Vor‑2022‑Durchschnitts von 17 t. Laut World Gold Council wurden offiziell 39 t gemeldet, was die unterschiedliche Einschätzung der Marktteilnehmer widerspiegelt.
Unternehmensnews: Osisko Gold und GoldMining
Im Kontext steigender ETF‑Zuflüsse rücken Unternehmen mit konkreten Projektfortschritten in den Fokus. Die Osisko Gold Group ➡️ (WKN: A42FUV) meldet hochgradige Infill‑Treffer in der im Bau befindlichen Cariboo‑Mine in British Columbia. Gleichzeitig hat GoldMining ➡️ Inc. (WKN: A2DHZ0) eine 400 m lange Gold‑Kupfer‑Mineralisierung am Yarumalito‑Projekt in Kolumbien gebohrt.
Die Zeitleiste
- 27. Oktober 2026: Veröffentlichung der Zahlen zu Gold‑ETF‑Zuflüssen und Unternehmensmeldungen durch JS Research.
- bis 16. Oktober 2026: Nettozuflüsse von 13,9 t Gold in ETFs laut World Gold Council.
- letzte Woche: Osisko meldet Infill‑Treffer, GoldMining bestätigt 400 m Mineralisierung.
Was du jetzt wissen solltest
- Gold‑ETFs erhalten wieder Kapital: Fast 14 t Gold flossen in die Fonds, vor allem aus Nordamerika.
- Zentralbanken kaufen weiterhin Gold: Offizielle Meldungen von 39 t, Schätzungen bis zu 79 t im August.
- Projektfortschritte können Aktienkurs‑Impuls geben: Osisko und GoldMining zeigen konkrete Bohrergebnisse.
- Spekulative Positionen sind gemischt: US‑Managed‑Money‑Konten reduzieren Long‑Positionen, chinesische Anleger erhöhen sie.
Unsere Einschätzung
Die aktuellen Daten deuten darauf hin, dass Gold‑ETFs wieder als sichere Anlageklasse wahrgenommen werden, unterstützt durch solide Zuflüsse aus den wichtigsten Regionen. Gleichzeitig können positive Bohr‑ und Infill‑Ergebnisse von Unternehmen wie Osisko Gold und GoldMining die Attraktivität von Rohstoffaktien erhöhen. Anleger sollten jedoch die gegensätzlichen Signale an den Terminmärkten beachten: Während institutionelle Anleger Gold‑ETFs stärken, reduzieren einige spekulative Positionen ihre Long‑Exponierung. Zudem bleibt die Unsicherheit über die tatsächliche Höhe der Zentralbankkäufe bestehen, da unterschiedliche Quellen stark variieren.
Wie seht ihr das? Welche Rolle spielen Gold‑ETFs und Rohstoffaktien in eurem Portfolio? Schreibt eure Meinung gerne in die Kommentare.
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Stand: 27.10.2026. Quellen: wallstreet-online. Dieser Artikel ist keine Anlageberatung.
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Quellen: Krypto – Crypto Fear & Greed Index von alternative.me; US-Aktien und DAX – eigene Berechnung (Margix) aus Yahoo-Finance-Daten. Keine Anlageberatung.